Tomte in der Columbiahalle

Wie schon angekündigt, auch wenn etwas verspätet, der Konzertbericht. Während meines Berlin-Trips gastierten Tomte in der Columbiahalle, um den Abschluß ihrer Tour zu zelebrieren. Über das letzte Jahr verteilt, habe ich hauptsächlich Tomte und Kettcar live gesehen, wobei es vor diesem Konzert unentschieden stand. Natürlich dachte ich Tomte würde mit einem Gig Vorpsrung gewinnen, aber dazu später mehr.

Anfahrt

Als ich in die U-Bahn stieg, wunderte ich mich über die vielen Skinheads in der Bahn.  Zunächst dachte ich mir nichts dabei. Skinheads in der U-Bahn ist ja eines der typischen Ostklischees, die man so mit sich herum trägt ;-).  Als die ganze Meute an meiner Haltestelle ausstieg und mit mir in die gleiche Richtung lief, wurde ich schon ein wenig stutzig, zumal ich mich nicht daran erinnern konnte, dass Tomte neuerdings Oi-Punk spielen. Es stellte sich heraus, dass sich 50 Meter vor der Columbiahalle  das Columbia befindet, wo anscheinend parallel ein anderes Konzert stattfand.

Das Konzert

Zunächst habe ich erstmal die Jacke an der Gaderobe abgegeben , um mir danach ein Pils zu besorgen. Ja, richtig gelesen! Ich trinke Pils und dann auch noch Krombacher (schönen Gruß an Markus!). Mit meinem teuren Gesöff in der Hand wartete ich dann auch munter auf die Vorbands.

Als Erster betrat Marcus Wiebusch, der Sänger von Kettcar, die Bühne um ein Solo-Akkustikset zu performen. Wirklich tolle Sache und sehr sympathischer Kerl.  Somit ging Kettcar mit 2,5:2 gegenüber Tomte in Führung was die gesehenen Konzerte anbelangt.

Zweite Vorband war Perrecy, welche Smiths/Morrissey Cover-Versionen auf deutsch und mit Ukulele aufführten. Klingt besser als es sich zunächst anhört.

Dritte Vorband im Bunde waren Ghost Of Tom Joad. Die Jungs waren sehr bemüht, sind aber irgendwie an mir vorbeigezogen.

Dann betraten Tomte die Bühne und ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich sagen soll. Einfach grandios!!!!!!! Das Set dauerte 2 Stunden. Die Mischung aus alten und neuen Songs war perfekt. Die Songs wurden teilweise neu arrangiert und mit soviel Herzblut vorgetragen, dass mir beim Gedanken daran immernoch das Pipi vor Freude in die Auge schießt. Ich liebe es einfach Musiker zu sehen, denen man anmerkt was für einen tierischen Spaß sie bei der Sache haben. Abgerundet wurde die Geschichte durch die charmaten Ansagen von Thees Uhlmann und einem kurzen Gastauftritt von Jürgen Vogel, der mit dem Rest der Band einen Song der Hansen Band performte (siehe Video).

Rückfahrt

The same procedure as on the Hinfahrt! Besoffene gröhlende Skinheads soweit das Auge reicht.  Vereinzelt hörte man auch einige Dynamo Desden Sprechchöre, wodurch ein zweites meiner Ostklischees bestätigt wurde.

Fazit

Eine Liebe zur Musik, eine Liebe zu den Tönen
L.Y.B.E.

Mehr kann und braucht man dazu nicht sagen… :-)

5 Reaktionen zu “Tomte in der Columbiahalle”

  1. Markus

    War das mit dem Bier ein Ausrutscher? :)

  2. Basti

    Nee, hat sich schon wiederholt ;-)

  3. Markus

    ein kleiner schluck für bastian, aber ein großer sieg für die bierwelt! :)

  4. Arvid

    SGD :)

  5. Basti

    Mensch es heißt SGW :-P

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